Achtung bei steckengebliebenem Geld am Geldautomaten! Neue Betrugsmasche entdeckt

Die in Deutschland ansässige Sparkasse hat vor einer neuen Welle von Betrugsfällen an Geldautomaten gewarnt. Die sogenannte „Cash Trapping“-Methode (auf Deutsch: „Bargeld-Falle“) ist erneut auf dem Vormarsch und stellt ein ernsthaftes Risiko für alle Bankkunden dar, die Bargeld abheben möchten.

ECONOMY - 03-08-2025 21:36

Was ist „Cash Trapping“?
Betrüger bringen eine klebrige Oberfläche oder eine verborgene Abdeckung am Geldausgabeschlitz des Automaten an. Während des Abhebevorgangs bleibt das Bargeld an dieser Vorrichtung hängen und wird vom Kunden nicht ausgegeben. Der Nutzer vermutet eine technische Störung und verlässt den Automaten – genau darauf warten die Täter. Kurze Zeit später kehren sie zurück und entnehmen das steckengebliebene Geld.

Auch moderne Automaten sind betroffen
Wie die Sparkasse mitteilt, können selbst gut gesicherte Geräte manipuliert werden. Besonders tückisch: Der Bildschirm zeigt meist keine Warnmeldung an, sodass der Betrug unbemerkt bleibt. „Jedes Gerät benötigt funktionierende Technik – und gerade das wird manchmal ausgenutzt“, so die Sparkasse.

Wie kann man sich schützen?
Die Sparkasse rät, vor dem Geldabheben den Geldausgabeschlitz vorsichtig zu prüfen. Durch leichtes Ziehen oder Tasten lässt sich feststellen, ob eine Manipulation vorliegt. Außerdem ist es wichtig, während des gesamten Abhebevorgangs beim Automaten zu bleiben und bei ungewöhnlichen Vorkommnissen sofort das Bankpersonal oder die Polizei zu verständigen.

Auch auf versuchte Ablenkung durch Fremde sollte man besonders achten – oft arbeiten Betrüger in Gruppen und versuchen, ihre Opfer gezielt zu verwirren.

Banken verstärken ihre Sicherheitsmaßnahmen
Die Sparkasse hat mitgeteilt, dass die Sicherheitsvorkehrungen an Geldautomaten weiter ausgebaut wurden – insbesondere bei Geräten außerhalb von Filialen. Kamerasysteme und mechanische Schutzvorrichtungen sollen Manipulationen erschweren. Dank Videoüberwachung konnten bereits viele Täter auf frischer Tat ertappt werden.

Wachsamkeit ist der beste Schutz
Trotz aller technischen Maßnahmen bleibt die Aufmerksamkeit der Nutzer der wichtigste Schutzfaktor. Wer beim Geldabheben Unregelmäßigkeiten feststellt, sollte nicht zögern, diese sofort zu melden.

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